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Váralja besucht Hahnheim 2014


Besuch von Freunden aus Váralja

Sportliche Völkerverständigung
von Karola Elter


Am Donnerstag, d. 01. Mai 2014 konnte der Partnerschaftsverein Hahnheim wieder Gäste bzw. Freunde aus Váralja in Hahnheim begrüßen. Unter den 51 angereisten Personen befanden sich in diesem Jahr und zum ersten Mal in der 10-jährigen Vereinsgeschichte! auch 11 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 16 Jahren. „Darauf arbeiten wir schon lange hin, die Jugend ist unsere Zukunft“ sagte der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Roland Elter, in seiner Begrüßungsansprache in der voll besetzten Hahnheimer Gemeindehalle. Da auch in Ungarn der 1. Mai ein Feiertag ist und die Schulen am „Brückentag“ keinen Unterricht hatten war es möglich, dass so viele junge Magyaren mitreisen konnten. Bei leckeren Schnitzeln mit reichlichen Beilagen, hervorragend zubereitet von unserer „Vereinswirtin“ Helga Dexheimer, kam man schnell ins Gespräch. Auch diejenigen, die zum ersten Mal nach Hahnheim gekommen waren, fühlten sich bei ihren Gastgebern sofort willkommen.
Für die Fahrt an die Mosel die am Freitag stattfand, musste wegen der großen Nachfrage noch ein zweiter Bus gechartert werden. 84 Personen umfasste die Gruppe, die nach einer kurzweiligen Fahrt Beilstein erreichte. Unterwegs hatten unsere Freunde die Gelegenheit, schon vom Bus aus die steilen Hänge am schönen Moselufer zu bestaunen. Die Burgruine Metternich war das erste Ziel. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf den Fluss und die schöne Landschaft. Einige frühere Schulkameraden haben heute noch Kontakt zu Rolf Herzer. Er hat seine Kindheit in Hahnheim verbracht, ist heute stolzer Besitzer der Burg und betreibt mit seiner Familie das Restaurant „Burg Metternich“ sowie ein dazugehöriges Hotel. Nach einem ausgiebigen Mittagessen war Gelegenheit zu einem Bummel durch die romantischen Gassen. Als „Rothenburg an der Mosel“ ging das liebliche Dorf sogar in die Filmgeschichte ein. Fünf Filme, u. a. mit Heinz Rühmann, wurden vor dieser herrlichen Kulisse gedreht. Nach einer einstündigen Schifffahrt mit Schleusendurchfahrt erreichten wir Cochem. Ein Spaziergang durch die vorbildlich restaurierte Altstadt, eine erholsame Kaffeepause oder ein Bummel über den mittelalterlichen Handwerkermarkt ließen die Zeit schnell vergehen, bevor sich pünktlich um 18.00 Uhr die beiden Busse wieder Richtung Hahnheim in Bewegung setzten. Dieser schöne Tag klang mit einem Abendessen in den Familien aus. Der Samstagvormittag stand unseren Gästen zur freien Verfügung und nach dem Mittagessen war Gelegenheit zu einem Dorfrundgang. Unter der Leitung von Hans Bingula hatten vor allem diejenigen, die zum ersten Mal hier waren die Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten von Hahnheim zu besichtigen.
Der spätere Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Fußballs. Die Initiative kam vom Vorsitzenden des SC Hahnheim, Werner Kalbfuß, tatkräftig unterstützt von Martin Alexander. Ihnen, sowie Zoltan Schmidt aus Váralja war es in diesem Jahr zum ersten Mal gelungen, ein „Ungarisch-Deutsches“ Jugendländerspiel zu veranstalten. In selbst beschrifteten gelben Trikots spielten sieben ungarische Jungs gegen eine Mannschaft aus Hahnheim. Viele Zuschauer unterstützten die Spieler mit Anfeuerungsrufen, bejubelten jedes Tor und die Superleistung des ungarischen Torwartes Szilárd. Obwohl die Gastgeber gewannen, erhielten beide Mannschaften einen Pokal und jeder Spieler eine Urkunde zur Erinnerung an dieses denkwürdige Ereignis. Zoltan Schmidt sprach den Hahnheimer Spielern eine Einladung nach Váralja aus, wo man im nächsten Jahr das „Rückspiel“ veranstalten möchte.
Ein großes Dankeschön gilt den Helferinnen und Helfern vom SC Hahnheim für die Versorgung der Zuschauer mit leckerem Kuchen, Kaffee und sonstigen Getränken. Zum Abschluss des Nachmittags zeigten die Turnerinnen unter der Leitung von Franziska Breyer ihr Können mit einer flotten Darbietung in der Turnhalle, welche mit viel Applaus honoriert wurde.
Vor dem gemeinsamen Abendessen in der Gemeindehalle besuchten die ungarischen Gäste noch den Friedhof. Seit 2009 ist es bei jedem Besuch ihr Wunsch, das Grab von Heinz Ofenloch zu besuchen und ihm zu gedenken.
Nachdem sich alle am üppigen kalten Büffet vom Partyservice Schwamb aus Selzen, angereichert mit vielen leckeren Salaten unserer weiblichen Vereinsmitglieder, gestärkt hatten, überreichte die Bürgermeisterin von Váralja, Judit Fritz, eine aus Holz gefertigte Bank. Der zweite Beigeordnete, Gert Holland-Cunz, bedankte sich im Namen der Gemeinde Hahnheim für dieses schöne Geschenk und machte auch gleich eine „Probesitzung“. Anschließend konnte zu deutscher und ungarischer Musik, aufgelegt von unserem „Vereins-DJ“ Thomas Elter, das Tanzbein geschwungen werden.
Am Sonntagmorgen hieß es schon wieder: Abschied nehmen. Umfangreiches Gepäck und reichlich Verpflegung für die lange Heimreise wurden im Bus verstaut und das obligatorische Gruppenfoto gemacht. Mit vielen Umarmungen, unzähligen Küsschen und guten Wünschen verabschiedeten sich „alte und neue“ Freunde voneinander und pünktlich um neun Uhr setzte sich der Bus Richtung Ungarn in Bewegung.
Nach 15 Stunden Fahrt kamen alle wieder wohlbehalten in Váralja an.
Der Vorstand des Partnerschaftsvereins möchte sich an dieser Stelle sehr herzlich bei ALLEN bedanken, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieser schönen Tage beigetragen haben!