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Váralja besucht Hahnheim 2007


Bericht von Karola Elter
Aus Fremden wurden Freunde

Am Donnerstag, den 23.08.2007, empfing die Gemeinde Hahnheim 40 Gäste aus Váralja. Nach einer fast 16-stündigen Busfahrt begrüßte der Partnerschaftsverein zusammen mit der Ortsbürgermeisterin Sigrid Mangold-Wegner die Freunde aus Ungarn, darunter 17 Personen, die zum ersten Mal mitgereist waren. Nachdem die Gastfamilien ihre „Schützlinge“ in Empfang genommen hatten, begab man sich in die in den ungarischen Nationalfarben rot-weiß-grün geschmückte Gemeindehalle zum gemeinsamen Abendessen. Bei leckerein Schnitzel und Lendentopf mit verschiedenen Beilagen, Hahnheimer Wein und frisch gezapftem Bier kam schnell eine gute Stimmung auf. Auch wenn nicht alle ungarischen Gäste deutsch sprachen, klappte die Verständigung gut.

Am nächsten Morgen stand ein Ausflug nach Heidelberg auf dem Programm. Pünktlich um 8.30 Uhr starteten bei herrlichem Wetter zwei Busse, um die Gäste und 34 Hahnheimer an den Neckar zu bringen. Dort wurde ein Schiff bestiegen, das Richtung Neckarsteinach schipperte. Auf dem Sonnendeck war genügend Zeit, um sich ausgiebig zu unterhalten, die herrliche Landschaft, ein kühles Bier oder einen Eiskaffee zu genießen. Nach 1 ½ Stunden hatten alle wieder festen Boden unter den Füßen und ein leeres Gefühl im Magen. Auf einem schattigen Platz am Neckarufer gab es zur Stärkung „Weck, Worscht und Woi“, bevor uns die Busse nach Heidelberg brachten. Dort konnte man in der längsten Fußgängerzone Europas bummeln, das berühmte Heidelberger Schloss besichtigen oder dieses von der „Alten Brücke“ aus fotografieren. Viele genossen ein leckeres Eis oder kühle Getränke in einer der unzähligen Gaststätten. Die bekanntesten sind „Doctor Flotte“ und die urigen Studentenkneipen „Zum Seppl“ oder der „Rote Ochse“. Nachdem wir wieder gut in Hahnheim gelandet waren, gab es im Weingut Abthof ein gemütliches Beisammen-sein. Das Abendessen, Putengeschnetzeltes mit Spätzle und Salaten, mundete allen vorzüglich. Auch die guten Weine aus dem Keller der Familie Koch trugen zum Gelingen dieses schönen Abends bei.

Der Samstag diente zu allererst einmal der Erholung. Der Partnerschaftsverein hatte bewusst kein festes Programm geplant, so dass alle diesen Tag zur freien Verfügung hatten. Einen nur mal einen Sparziergang durch Hahnheim machen, vielleicht etwas einkaufen oder gemütlich Kaffee und Kuchen genießen. Auch sollte diese Zeit zum Kennenlernen neuer Freunde oder zum Vertiefen von länger bestehenden Freundschaften dienen. Am Abend hatte der Karnevalverein Gockelores Hahnheim zu einem bunten Programm in die Gemeindehalle eingeladen. Als Gastgeschenk bekamen wir eine ungarische Männertracht sowie einen riesigen „Fresskorb“ mit Leckereien aus Ungarn. Der KVGH überreichte den Gästen zwei Gehwagen für das Altersheim in Váralja. Glückspilze konnten sich alle nennen, die ihre Portion Ochs am Spieß bekamen oder einen schönen Gewinn aus der gut bestückten Tombola. Pünktlich um 0.00 Uhr erklang das „Happy Birthday“ für Bürgermeisterin Àgnes Filczinger aus Váralja zum 40. Geburtstag.

Am Sonntag startete eine Flotte von Traktoren mit Anhängern in Richtung Nierstein. Beladen mit gutgelaunten Passagieren ging die Fahrt zur Grillhütte auf dem Brudersberg, hoch über dem Rhein. Dort hatten schon viele fleißige Helfer alles vorbereitet. Zu leckeren Salaten gab es gegrillte Steaks und Würstchen und auch die Getränkeauswahl ließ keine Wünsche offen. Dank des Stromaggregates der Freiwilligen Feuerwehr Hahnheim war es möglich, dass es wieder Fassbier und sogar frisch gekochten Kaffee zum Blechkuchen gab. Auf der Heimfahrt machten wir noch einen Zwischenstopp am Wartturm. Von oben aus hatte man einen grandiosen Blick über das Rheinhessische Hügelland und auf die hessische Rheinseite bis nach Frankfurt.

Nach einer kurzen Verschnaufpause in den Familien läuteten dann um 18.00 Uhr die Glocken der evangelischen Kirche. Pfarrerin Anne Waßmann hielt, unterstützt von Jolan Torma, die ins Ungarische übersetzte, einen Gottesdienst. Im Anschluss gab es im ev. Gemeindehaus einen Imbiss.

Nachdem am Montagmorgen um 6.00 Uhr das Gepäck wieder im Bus verstaut war und sich alle ausgiebig voneinander verabschiedet hatten, startete der Bus wieder Richtung Váralja. Nach 16 Stunden Fahrt kamen unsere Freunde wieder wohlbehalten in Váralja an.